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Kabarett-Programme

(Not quite) the same procedure as every year

Miss Sophie und James, ihre exploitierte Servicekraft, mal ganz anders zu erleben - (oder auch: ein Ausbruchsversuch aus sinnlosen Konsumritualen)

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Performance: Maria Jamborsky und Robert Rating

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Seit 2018 alljährlich zu Silvester in der ufaFabrik Berlin

"Kabarett Größenwahn Reloaded" - eine Kabarett-Serie im "Hugo Ball" in Neukölln

Die Serie knüpft an die zeitkritisch-knallige Kabarettkultur der Berliner Roaring Twenties an und beschwört den Poltergeist dadaistischer Soiréen, (der zugleich frischzellentherapiert wird). Ungewöhnlich ist die streng monothematische Ausrichtung: Jede Kabarett-Folge kreist um ein obskures Objekt der Betrachtung, das in Solo-, Simultan- und Playback-Performances bearbeitet wird. Dabei folgen Spontan-Aktionen auf vorfabrizierte Beiträge, die schnelle Schnittfolge triumphiert, die Poesie des Unkalkulierten.

"Titanomania - die eisgekühlte Late-Night Unter(gangs)haltungs-Show"

“Titanomania” beginnt als bizarre Late-Night-Show unaufhaltsam sinkenden Niveaus: Ein schriller Stand-Up-Host wühlt sich durch Krisensemantiken der Gegenwart und schlägt dabei den Bogen von Schumpeters kreativer Zerstörung über schmelzende Polkappen hin zum Ausnahmezustandsexpertentum “titanischer” Ich-Entwürfe. Kein Zweifel: krisenfest ist nur die Krise selber. Der Untergangscountdown läuft im Popkulturprodukt, während leckgeschlagene Kulturdampfer durch Eisfelder der Effizienzlogik treiben. Das Endspiel Entertainment der Erregungsapparaturen schraubt sich zur absurden Farce.

Als singing (& sinking) Sidekick assistiert der Bandleader des ultimativ selbstausbeutungswilligen Schiffsorchesters. Last but not least gibt es auch ein Wiedersehen mit Jack Dawson, dem daueroptimistischen Kulturprekären aus “Titanic” ( – dem Schmacht-Epos), dessen nassforsches Lebenskünstlertum zweifellos Vorbildcharakter hat...

"Drifting Underground Sideshow"

Premiere am 21. Februar 2008, Sophiensaele

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Ein frankensteinartiger Pharma-Doktor lanciert eine Casting Show, in der ein Kreativität steigerndes Mittel promotet wird - als   „Universalheilmittel“ für alle Abgehängten der postindustriellen Produktions- und Arbeitswelten. Die hemmungslose Anwendung der smarten Droge aber führt zu eigenartigen Standardisierungs- und Erschöpfungszuständen… .

Unter den Casting-Kandidat*innen der Exploitation Show befinden sich u.a. eine Elektrische Lady, die an den globalen Finanzstrom angeschlossen wird und ein Boxer, der todesmutig gegen sich selber antritt.

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"Murder Inc." - Speakeasy Cabaret

2006 im Karmanoia Art Space

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Wir schreiben das Jahr 1921, und John Barleycorn ist gerade zu Grabe getragen worden. But Prohibition is better than no liquor at all! Und tief in den Eingeweiden der Erde blubbert und brodelt es gewaltig… Der Süßwarenladen “Midnight Rose’s” ist die marshmellowbunte Kulisse für Murder Inc., eine Firma, die sich auf verbotene Produkte und kriminelle Dienstleistungen spezialisiert hat. Neben der originalgetreuen Inszenierung einer Roaring Twenties Flüsterkneipe und einem Aufgebot comic-hafter Mobster und Racketeers, geht es in „Murder, Inc.“ auch um verblüffende Zusammenhänge zwischen Arbeitsgesellschaft und Alkohol, Kasinokapitalisten und Killing Flatrates, sowie Brechts alte polemische Frage: „Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?“

"Drugged Voices"

Premiere am 28. April 2006 im Gaya Theater

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Ein audio-visueller Trip präsentiert vom Ventriloquisten "Der Große Lester" & seinem (unberechenbaren) Dummy Windy Higgins

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© 2021 Maria Jamborsky. Erstellt mit Wix.com

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